Fachverband Wissenschafts­geschichte

Aktuell

Werkstattgespräch „Lehre in der Wissenschaftsgeschichte“ am 20. und 21. September 2022

Das erste Werkstattgespräch in Präsenz nach der Pandemie-Pause ist als Satelliten-Tagung direkt vor der GWMT-Tagung in Erfurt geplant. Thema ist "Wissenschaftsgeschichte 2032"

(Ein konkreter Call wird in Kürze veröffentlicht.)

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bisher:

3. Rundgespräch Online-Lehre in der Wissenschaftsgeschichte am 30. September 2021, 10-12 Uhr

Als Follow-up zu den ersten beien Rundgesprächen zu den spezifischen Problemen und Chancen der Online-Lehre für die Wissenschaftsgeschichte als offener Erfahrungsaustausch.

Wo stehen wir im vierten Semester der Online-Lehre, was spezifische Fragen der Wissenschaftsgeschichte betrifft? Welche Erfahrungen haben wir gemacht, die es zu teilen lohnt? Wie kann eine Rückkehr zur Präsenzlehre gestaltet werden und welche Fallstricke haben hybride Übergangsformate?
Thematisch bieten sich entsprechend zwei Punkte an: Hybrid und Feedback. Zum Ersteren gehören die aktuellen Schlagworte "Digitalisierung vor Ort" und "Mehrwert gegen digital drain" und natürlich die Frage, ob wir dazu eine technische Hochrüstung oder pragmatische Lösungen brauchen. Beim Zweiten geht es darum, wie gerade in kleineren Fächern Studierende erreicht/betreut werden können, bevor sie nicht nur hinter schwarzen Kacheln, sondern für den Studiengang ganz verschwinden. .

Protokoll 3. Rundgespräch Online-Lehre (PDF)

2. Rundgespräch Online-Lehre in der Wissenschaftsgeschichte am 18. März 2021, 10-12 Uhr

Als Follow-up zum ersten Rundgespräch zu den spezifischen Problemen und Chancen der Online-Lehre für die Wissenschaftsgeschichte als offener Erfahrungsaustausch.

Protokoll 2. Rundgespräch Online-Lehre (PDF)

1. Rundgespräch Online-Lehre in der Wissenschaftsgeschichte am 24. September 2020

Als Zwischenschritt zu dem auf 2021 verschobenen Werkstattgespräch Lehre hat der Fachverband Wissenschaftsgeschichte ein erstes Rundgespräch zu spezifischen Problemen und Chancen der Online-Lehre für die Wissenschaftsgeschichte veranstaltet.

Protokoll 1. Rundgespräch Online-Lehre (PDF)

Ziele und Aufgabenbereiche

Der Fachverband dient als sowohl als Forum zur Diskussion der Wissenschaftsgeschichte in ihrer Organisation und ihren Strukturen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum als auch als Vertretung des Faches gegenüber etwa Hochschulverwaltungen und Ministerien oder auch der Öffentlichkeit allgemein. Er stellt sich die Aufgabe, den aktuellen Stand von Lehrangebot, -personal und Ausstattung zu verfolgen, Beiträge und Anstöße zur Entwicklung der wissenschaftshistorische Lehre zu leisten, und das Fach nach Außen zu vertreten.

Konkrete Felder umfassen:

Monitoring, überregionale Vergleiche, Angebotslücken

Der Fachverband verfolgt und diskutiert die Entwicklung des Lehrangebots, der Zahl und Struktur der Lehrkörper und ihrer Ausstattung. Dabei geht es zum einen um Stellensituation, Nachwuchsmöglichkeiten, Geschlechter- und Altersstruktur sowie Diversität und zum anderen um die Veränderung von Themen, und inhaltlichen Schwerpunkten, wie sie in der Lehre und den Qualifikationsarbeiten zeigen.

Entwicklung von Lehrangebot, Lehrprofil und deren überregionale Vernetzung bzw. Koordination

Der Fachverband setzt sich dafür ein, für die Wissenschaftsgeschichte als eigenes Studienfach aber auch für die Angebote der Wissenschaftsgeschichte für Curricula der Objektdisziplinen, der Geschichtswissenschaften oder auch der Wissenschaftsphilosophie Anregungen für Lehrprofile zu geben. Dies kann etwa in Modellstudiengängen, interuniversitäre (Promotions-)Studiengängen, bei der Modularisierung in Bachelor- und Master-Studiengänge oder in interdisziplinären Wahlbereichen geschehen.

Promotionsstudium

Fachvertretung im akademischen und öffentliche Raum

Der Fachverband nimmt seine Stimme im Nationalkomitee der IUHPST/DHST (International Union of the His­tory and Philosophy of Science and Technology) wahr und ist Ansprechpartner für die Vertretung der Interessen des Fachs Wissenschaftsgeschichte gegenüber Hochschulleitungen und Fakultäten. Des weiteren wäre etwa auch eine (erneute) Verankerung wissenschaftshistorischer Inhalte in den Lehramtsstudiengängen anzustreben.

Darüber hinaus bietet er sich als Vermittlung zwischen Fachgebiet und Gesellschaft an, und strebt perspektivisch an, sich in öffentlichen Diskursen über Wissenschaft einzubringen, stärkere Verbindungen zu anderen Fächern, Verbänden und Fachgesellschaften herzustellen.

Aktivitäten

AG Universitäre Lehre

z.Zt. vertreten vom Vorstand

(AG Lehrerausbildung und -fortbildung - entfällt)

Übersicht über wissenschaftshistorische Studiengänge, Syllabi/Lehrveranstaltungskonzepte an deutschsprachigen Hochschulen

(geplant) Förderung von deutschsprachiger Einführungsliteratur für Studierende der Wissenschaftsgeschichte, etwa methodisch und epochal aber auch epochen- und fächerübergreifend

Vorstand

Prof. Dr. Anna Echterhölter (Vorsitzende)
anna.echterhoelter@univie.ac.at
Homepage

Prof. Dr. Arne Schirrmacher (stellv. Vorsitzender)
Arne.Schirrmacher@hu-berlin.de
Homepage

Dr. Christian Reiß (zweiter Stellvertreter)
christian.reiss@psk.uni-regensburg.de
Homepage

Satzung

Präambel

Das Fach Wissenschaftsgeschichte untersucht die Entstehung und Entwicklung der Wissenschaften in ihren verschiedenen Fachrichtungen im Kontext ihrer gesellschaftlichen, geistigen und materiellen Voraussetzungen und Auswirkungen. Die Wissenschaftsgeschichte besitzt inhaltlich-methodische sowie institutionelle Verbindungen mit allen historischen Fächern und den Objektdisziplinen. Dazu gehören auch Aspekte der Wissenschaftstheorie und der Wissens- bzw. Wissenschaftssoziologie. An deutschsprachigen Hochschulen und Forschungs-instituten ist die Wissenschaftsgeschichte vor allem als Geschichte der Naturwissenschaften, der Pharmazie und der Mathematik institutionalisiert. Diesen Schwerpunkten trägt der Fachverband Rechnung, ist aber für Mitglieder aus der Geschichte der Technik-, Geistes- und Sozialwissenschaften offen.

Der Fachverband Wissenschaftsgeschichte hat das Ziel, die Anliegen und Interessen des Faches Wissenschaftsgeschichte zu erörtern und zu vertreten, insbesondere in Fragen des Berufs, des Unterrichts und der Forschungs- und Nachwuchsförderung.

§2 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede im Fach Wissenschaftsgeschichte in Forschung und/oder Lehre tätige Person werden. Die Mitgliedschaft wird durch Beitrittserklärung an den Vorstand erworben.

(2) Die Mitgliedschaft erlischt durch

(a) Wegfall der in Satz 1 genannten Voraussetzungen,
(b) Austritt,
(c) Ausschluß aus wichtigem Grunde durch Beschluß einer Zweidrittelmehrheit einer Mitgliederversammlung.

§3 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Stellvertretern.

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Abwahl ist möglich.

(3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Fachverbandes und verwaltet sein Vermögen. Er faßt seine Beschlüsse einstimmig.

§4 Mitgliederversammlung

(1) Der Vorstand lädt zu den Mitgliederversammlungen mindestens 28 Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung ein.

(2) Einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung nimmt den Rechenschaftsbericht des Vorstandes entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes. Sie kann einen Mitgliedsbeitrag festsetzen, der ausschließlich zur Deckung der Geschäftskosten verwendet wird.

(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens zehn Mitglieder dies wünschen. Sie ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder anwesend ist.

(5) Beschlußfassungen der Mitgliederversammlungen bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§5 Auflösung

Im Fall der Auflösung ist das vorhandene Vermögen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V. zuzuführen.